Polenta mit Huhn
Rezept von Walter und Peter Stulzer aus Zürich
Zubereitung
Poulet in 8 Teile teilen (2 Flügel, 2 Schenkel, Brust und Rücken halbiert) mit Salz, Pfeffer, Senf, Rosmarin und Olivenöl eine Marinade mischen. Poulet üppig marinieren. Backofen auf 180 bis 200 Grad vorheizen.
Pouletteile auf eingefettetes Backblech legen. Auf jedes Teil etwas Butter geben. Einige Salbeiblätter auf dem Blech verteilen. Während 40 bis 50 Minuten braten. Alle 10 Minuten mit Wasser bespritzen, das ergibt eine feine Kruste.
Eigentlich müsste eine richtige Polenta in einem Kupfertopf auf dem Holzfeuer zubereitet werden, aber wer hat das schon grad so zur Hand. Es geht zum Glück auch mit dem üblichen modernen Kochgerät. Wer aber einen gusseisernen Topf hat, gewinnt. Der hält die Wärme besser, und es brennt weniger an.
Wasser aufsieden, Salz dazu geben, Maisgries mit einer Holzkelle langsam ins kochende Salzwasser rühren. Hitze etwas reduzieren und Pfanne zudecken, bis der Brei nicht mehr spritzt.
20 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze unter dauerndem Rühren kochen, bis der Mais sich vom der Pfanne löst. Die Maiskugel auf eine Unterlage stürzen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Pouletstücken und etwas Sauce servieren.
Bemerkung
Die Kruste in der Pfanne, ‹il piatto d’oro›, löst sich normalerweise nach kurzem, starkem Erhitzen der Pfanne und schmeckt herrlich knackig.Übrig gebliebene Polentascheiben können am kommenden Tag mit etwas Butter knusprig angebraten werden.

“Il piatto d’oro” entpuppte sich schlicht als verbrannte Kruste, die weder mit starkem Erhitzen (macht es nur schlimmer), noch mit zwei Tage langem Einweichen von der Pfanne zu lösen war.
Versuch es doch mal mit der Polenta alla nonna Ragettli, diese sollte sicher gut klappen!