Spaghetti Magdalena

Rezept von Georg Christ und Luzius Stähelin aus Heidelberg und Zürich

Menge Zutaten
Beliebig viel Spaghetti (original; empfohlen penne, orecchiate oder tagliatelle)
Rahm
Knoblauch
geriebener alter Baliskäse (oder halt Parmesan)
Speckwürfel
evt. klein geschnittener Blumenkohl
Pfeffer
etwas Muskatnuss

Zubereitung

  1. Knoblauch (empfohlen ist ziemlich viel) mit der Faust aufschlagen, schälen und nur einmal quer schneiden. In etwas Olivenöl dünsten und den Speck (auch da: ja nicht schmürzeln) beigeben.
  2. Allenfalls Blumenkohl (oder ähnliches Quotengemüse beigeben) und mit etwas Cognac oder schäbigem Port oder dergleichen ablöschen, etwas köcheln lassen und dann schwungvoll den Rahm beigeben.
  3. Pfeffern und muskatnussen (ja richtig, auch hier schmürzelt der Pantagruel nicht).
  4. Schliesslich Feuer weg und den geriebenen Parmesan zugeben und gut durchrühren und sogleich die Pasta zugeben und verrühren. Für Vegetarier den Speck herauslöffeln und selbst essen und für Gesundheitsfanatiker etwas müden Basilikum rupfen und darüber streuen.
  5. Vorher Wasser, dazu Wein: salice salentino, merlot oder ähnlich: voll und rund.

Bemerkung

Anlässlich unserer gemeinsamen Burschificatio errührt. Ihr werdet Euch davon überzeugen können, dass die Ablehnung der Kommission keineswegs kulinarisch-sachliche Gründe haben konnte. Eignet sich als Vorbereitung bzw. Entschädigung für harte Gartenarbeit, Beizen-OLs, zur Beseitigung unliebsamer Folgen von Diäten, Hungerszeiten etc., als entremets in einer cena pantagruelica oder eben für eine Burschificatio. Wer war Magdalena? Wenn wir das noch wüssten! Oder war es eine biblische Referenz?

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Rezept

  • Georg Christ und Luzius Stähelin
  • Gemälde von Bernardino Luini
  • 30.06.2009
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