Basler Mehlsuppe

Rezeptmischung von Isabelle Christ aus Basel

Für ca. 3-4 Personen

Menge Zutaten
ca. 150 g weisses Mehl
25 g Butter
1 Liter Rinds- oder Gemüsebouillon
1 grosse Zwiebel
ein paar Nelken
1-2 Lorbeerblätter
etwas weisser Pfeffer und Salz
ein bisschen Kümmelpulver oder Cayennepfeffer
2-3 dl Rotwein
1 Säckchen geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Butter in einer gut beschichteten Teflonpfanne schmelzen. Nun das Mehl hinzufügen und sorgfältig und unter stetigem Rühren mit dem Holzspachtel in der Butter wenden und langsam rösten. Auf keinen Fall zu viel Butter verwenden, damit sich keine Klumpen mit dem Mehl bilden.
  2. Das Mehl so lange rösten, bis es schön haselnussbraun ist. Danach sofort die Pfanne vom Herd nehmen.
  3. Nun in einer Suppenpfanne den Bouillon bereitstellen und unter sorgfältigem Rühren das geröstete Mehl dazugeben, es sollten sich möglichst keine Klumpen bilden. Jetzt kann man den roten Kochwein dazugeben und die geschälte Zwiebel, besteckt mit Nelken, und das Lorbeerblatt in die Suppe geben und alles ca. eine halbe Stunde auf kleiner Stufe weiterkochen lassen.
  4. Falls die Konsistenz der Suppe zu dick ist, kann man die Suppe vor dem Servieren mit Bouillon etwas strecken.
  5. Mit weissem Pfeffer und Salz würzen.
  6. Nach eigenem Gusto wenig Cayennepfeffer und Kümmelpulver hinzufügen.
  7. Die Suppe mit Reibkäse und einer Fastenwähe servieren.

Bemerkung von Isabelle

Ein herrliches Fasnachtsrezept, das auch Fasnachtsunverständigen und Nichtbaslern mundet.
Diese Suppe schmeckt einfach tausendmal besser als jede Päckli-Mehlsuppe und ist viel einfacher zu kochen, als es auf den ersten Blick scheint. Angela wollte unbedingt für meinen Abschied bei der Nose in Zürich eine Mehlsuppe kochen. Dies wohlbemerkt im Sommer - und für viele, die noch nie in ihrem Leben eine Basler Mehlsuppe gegessen hatten. Ich war mir nicht so sicher, ob das eine gute Idee war, fragte dann aber bei meinem Papa nach, wie man so eine Suppe kocht. Angela befolgte dann seine Anweisungen, die er uns schnell per Mail zukommen liess. Das Resultat war überzeugend, und seither traue auch ich mich, die Mehlsuppe selber zu machen, und habe dafür schon viele Komplimente erhalten.
Und natürlich nicht zu vergessen, für alle Nicht-Basler: Die Mehlsuppe wird in Basel traditionellerweise am Morgenstraich gegessen.

Kommentare (2)

  • Sarah says:

    Ich habe auch noch nie Mehlsuppe gekocht oder gegessen aber ich habe schon viel davon gehört und dein Rezept klingt so gut, dass ich es gleich mal ausprobieren werde. Ich koche sehr gerne Suppen und bin für jedes neue Rezept dankbar!

  • isabelle says:

    Neulich ass ich diese Suppe, zubereitet mit Kastanienmehl anstatt mit normalem Mehl, wirklich sehr fein und empfehlenswert zum nachkochen.

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Suppen

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  • Isabelle Christ
  • Isabelle Christ
  • 21.02.2010
  • 2 Kommentare

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