Zucchetti-Ingwer-Süppchen
Rezept von Cristoffel Bonorand aus Aarau
| Menge | Zutaten |
|---|---|
| 2 | kleine Zucchetti (grün oder zur Abwechslung mal gelb) |
| 2 | Frühlingszwiebeln mit Kraut oder eine mittelgrosse Zwiebel |
| 1 | mehlig kochende grosse Kartoffel |
| 1 | Bouillonwürfel oder 1 Löffel Boillonmasse |
| 1 | Stück Ingwer (ca. 3 cm lang; wenn gerne scharf, dann mehr) |
| ein | Schuss Rahm |
| Gewürze (Salz, Pfeffer, Origano, so Zeugs) |
Zubereitung
- Zuerst wird zerstückelt. Die Frühlingszwiebeln, die Zucchetti und die Kartoffel fein schneiden, den Ingwer schälen und ganz fein schneiden.
- Die Frühlingszwiebeln mit etwas Olivenöl andünsten, die Zucchetti- und Kartoffelwürfel hinzugeben und alles schön dünsten.
- Die Bouillonmasse in heissem Wasser auflösen und zum Gemüse geben.
- Wasser auffüllen, bis alles knapp bedeckt ist.
- Bei mässiger Hitze kochen lassen, bis alles gar (oder noch besser schön pfluddrig) ist.
- Den Ingwer dazugeben und kurz mitkochen. Die Pfanne vom Herd nehmen, etwas Rahm dazugeben, würzen und mit dem Pürierstab alles gründlich pürieren.
- Sofort geniessen.
Bemerkung
Gebraucht wird ein Pürierstab. Damit das Pürieren gut funktioniert, empfehle ich eine Pfanne, in der die Zutaten gerade gut Platz haben (wenn nur der Boden bedeckt ist, funktioniert das schlecht). Vielleicht könnte man auch einen Ingwer am Stück ein Weilchen mitkochen und dann rausfischen, dann müsste man auch nicht allzu gründlich pürieren, denn es wären keine Ingwerfasern in der Suppe. Das erste Mal entstand diese Suppe aus Zutaten, die gerade im Kühlschrank waren, gelang gut und wurde für nachkoch-würdig befunden. Als ich sie zum zweiten Mal zubereitete, habe ich einen halben Ingwer von Anfang an mitgekocht. Das Resultat war ziemlich atemberaubend. Für meinen Gast habe ich nochmal ein Süppchen aufgesetzt, ganz ohne Ingwer, und dann einen Löffel von der scharfen Brühe dazugegeben. Die Mischung war genau richtig…

Habe das Süppchen eben nach gekocht. Ist ganz einfach und extrem lecker. Schmeckt exotisch und erfrischend. Werde es bei meinem nächsten “Dinner” als Vorspeise servieren