Dreidimensionale Wurstscheibencollage mit Oliven, Käse und Wein

Rezept von Raphael Schefold aus Zürich

Für 4 Personen
Meng Zutaten
4 bis 6 Brüh- oder Dauerwürste
verschiedene Senfsorten
verschiedene Gemüse
einige Scheiben Brot
Vollrahm-Hartkäse
Oliven
Öl
Essig
Salze
Pfeffer
Chilischoten
viele Zahnstocher

Zubereitung

  1. Zunächst braucht man eine hübsche Auswahl von vier bis sechs Brühoder Dauerwürsten bester Qualität vom Metzger. In Frage kommen zum Beispiel Bartwürste, Bockwürste, Landjäger, Salami, Rohwürste und natürlich Klöpfer bzw. Cervelats. Aber sicher sind auch Lyoner, Jagdwurst, Bierschinken, türkische Sucuk oder bayrische Weisswürste gut. Vielleicht hat der Metzger noch einen guten Tipp oder ein Angebot. Die Sied- und Kochwürste zuerst 10 bis 20 Minuten sieden, dann alle Würste in unterschiedlich dicke Scheibchen schneiden.
  2. Wichtig sind dann verschiedene Senfsorten. Die Palette sollte von süss über scharf bis zu höllisch scharf reichen. Der Senf kann auch mit Meerrettichsauce noch vorsichtig etwas abgeschmeckt werden. Es gibt auch Senf mit Olivenpaste. Alles in Schälchen bereitstellen.
  3. Rohgemüsestücke können als Steckzwischenverbindungen zwischen den Wurstscheiben gebraucht werden. Dafür bieten sich einige Rettiche, Rüben und Kohlrabistücke an. In unterschiedliche Würfelchen schneiden und anbieten.
  4. Viele Zahnstocher bereitlegen. Eine gute Flasche Rotwein aufmachen und den Gästen einschenken.
  5. Einige Scheiben Brot, Oliven, Pfeffer und Salz, Öl und Essig bereitstellen. Vollrahm-Hartkäse in Würfelchen schneiden und in Schälchen reichen. Man kann vorsichtig wenige Stücke von Chilischoten dazutun.
  6. Sich gemütlich an den Tisch setzten und plaudern. Mit den Zahnstochern, Würfelchen und Rädchen Skulpturen bauen. Anstossen. Über Gott und die Welt reden. Dazwischen immer mal wieder ein Rädchen einwerfen. Die Skulptur wachsen lassen, dann Teile davon verspeisen. Weiter anbauen, dann ganz aufessen und nach Lust und Laune weitere Skulpturen bauen.

Bemerkung

Im Sommer ist es schön, an einem Fest oder im Garten eine herrliche, frisch grillierte Wurst zu verspeisen. Auch im Winter kann man fantastische Wüste, z. B. Siedwürste, haben. Warum also nicht mal den ganzen Reigen der verschiedenen Würste zu Hause austesten? Neben dem Wursterlebnis wirkt bei diesem Gericht die gemeinsame kreative Gestaltung einer vergänglichen Collage verbindend.

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  • Raphael Schefold
  • Raphael Schefold
  • 31.05.2009
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